Mit großer Trauer bestätigt die Heilsarmee, dass ein Angriff auf den Vorposten Lewono Lembantongoa in Indonesien am 27. No­vem­ber 2020 vier ihrer Mit­glie­der das Leben gekostet hat.

Ausgelöst hatte die Detonation ein Baggerfahrer (52), der bei Kanalbauarbeiten vor dem Haus der Heilsarmee ein Gasrohr angehoben und dabei den Kelleranschluss aus der Verankerung gerissen hatte.

Projekt „Rampenlicht“
Angesichts der Coronakrise haben es frei­schaf­fende Künstler schwer, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Heilsarmee hat einen Hilfsfonds eingerichtet, der Kunstschaffenden hilft, über die Runden zu kommen.

Aktion Nächstenliebe
Weltweit sammeln die Ge­mein­den der Heilsarmee jedes Jahr Spenden für Projekte in Ent­wick­lungs­län­dern. In diesem Jahr liegt der Fokus auf einem Programm für Frauen und Kinder in Suriname, die besonders stark unter sozialer Ungerechtigkeit leiden.

Doch aus gegebenem Anlass ist es ein stilles Jubiläum – ohne Veranstaltungen, ohne Festakt. „Leider können wir das wegen der Corona-Auflagen nicht durchführen“, sagt Kapitänin Mareike Walz.

Sieben Familien, mit elf Erwachsenen und 16 Kindern, freuten sich auf die Patchwork-Ferienwoche der Heilsarmee. Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr sollte die Ferienwoche ein Ausgleich sein. Sollte.

Jemand, der als Kind durch Spenden in den Genuss von Ferienfahrten kam, spendete nun großzügig an das Familiencafé in Guben. Die Heilsarmee konnte so 12 Kindern, von denen die meisten noch nie am Meer oder auf einer Freizeit waren, wunderschöne Tage an der Ostsee bereiten.

1890 eröffnete Stabskapitän Gibson das Korps in Wuppertal-Barmen. Es war das Jahr, in dem Heilsarmee-Mitbegründerin Catherine Booth verstarb. Und es war das Jahr, in dem „Im Dunkelsten England und der Weg hinaus“ auf den Buchmarkt kam.