Solida-Werk unterstützt Heilsarmee Solingen

Spende von 5.000 Euro sichert Lebensmittelversorgung für Notleidende

Julia Broy, Geschäftsführerin Solida-Werkzeugtechnik (rechts) mit Korps Sgt. Majorin Hildegard Friedrichsen (links) und Korpsoffizieren Oliver und Christiane Walz.
Julia Broy, Geschäftsführerin Solida-Werkzeugtechnik (rechts) mit Korps Sgt. Majorin Hildegard Friedrichsen (links) und Korpsoffizieren Oliver und Christiane Walz.

Rund 1.800 Essen verteilt die Heilsarmee in Solingen jährlich an bedürftige und notleidende Menschen. Viele der Besucher des Korps (Gemeinde) der Heilsarmee Solingen haben kein regelmäßiges Einkommen. Manche von ihnen leben auf der Straße. Ein regelmäßiges warmes Essen ist nicht üblich. Und es sind nicht nur Senioren und Alleinstehende, sondern auch Frauen mit Kindern, die von Armut betroffen sind.

Hier im Korps Solingen bei Christiane und Oliver Walz können sie auftanken, sich wärmen und eine warme Mahlzeit zu sich nehmen. Ihre Geschichten vom Leben in Armut sind erschütternd und doch gehören sie zum Alltag in unseren Städten.

Die Situation hat auch den Firmeninhaber der Solida-Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG bestürzt. So besuchte heute die Geschäftsführerin Julia Broy das Korps und überreichte zur großen Überraschung einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an die Korpsoffiziere Christiane und Oliver Walz.

 „Für uns ist die Spende wie eine sichere Brücke, um mit den Lebensmitteleinkäufen in diesem Jahr nicht in eine Finanzierungslücke zu rutschen“, sagt Christiane Walz. „Auch können wir mit dem Geld die Ausgaben für den Kleiderladen tragen.“

Die Firma aus Remscheid unterhält seit vielen Jahren einen engen Kontakt zum Korps Solingen. So verhalf die Firma mit einer großzügigen Spende zu der dringend benötigten Küche, die 2016 eingeweiht werden konnte. Vorrangig zur Versorgung der Besucher mit warmem Essen sollte die Küche auch für andere Bedürftige zur Verfügung stehen. Christiane Walz erinnert sich noch daran, wie begeistert damals die geflüchteten Frauen aus Syrien und Afghanistan das Angebot angenommen hatten, die Küche nutzen zu dürfen.

Auch das große Angebot des Kleiderladens hat sich herumgesprochen. Viele Besucher täglich decken sich nicht nur in der kalten Jahreszeit für wenig Geld mit Kleidung ein. Ab Februar soll der hauptsächlich ehrenamtlich geführte Laden eine feste Leitung erhalten. Zukünftig wollen Christiane und Oliver Walz hier auch langzeitarbeitslosen Person dauerhaft eine Anstellung und ein festes Einkommen ermöglichen.

Viele Pläne haben die beiden Korpsoffiziere der Heilsarmee in Solingen noch, um Menschen in Not zu helfen. Nach Gesprächen mit der Stadt wird nun nach einem Ladenlokal in der Fußgängerzone gesucht, um mehr Platz für den Kleiderladen zu haben, aber auch für ein Begegnungscafé mit sozialen Angeboten.

Exkurs: Die BAGW (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe) schätzt die Zahl der Wohnungslosen auf 678.000 Menschen. Die Zahl der Menschen, die auf der Straße leben auf 41.000.

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Als internationale Hilfsorganisation und evangelische Freikirche arbeitet die Heilsarmee in über 131 Ländern. Sie zählt etwa drei Millionen Mitglieder und freiwillige Helfer. Weltweit leistet die Heilsarmee eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in ihren Gemeinden und Sozialzentren. In Deutschland, Litauen und Polen gibt es 45 Gemeinden mit mehr als 1.300 Mitgliedern sowie 18 soziale Einrichtungen mit weiteren angegliederten Angeboten.

Die Heilsarmee ist für ihre umfangreiche soziale und karitative Arbeit auch auf Spenden angewiesen. Spendenkonto der Heilsarmee bei der Bank für Sozialwirtschaft: IBAN DE 82 3702 0500 0004 0777 00. Die Heilsarmee ist Mitglied des Deutschen Spendenrates und trägt dessen Spendenzertifikat.