Vorfall im Erik-Wickberg-Haus der Heilsarmee in Köln-Ehrenfeld

Stellungnahme der Heilsarmee

Köln – Wir sind erschüttert, tief betroffen und traurig über diesen entsetzlichen Vorfall, der sich heute in unserem Männerheim in Köln-Ehrenfeld ereignet hat.

Im Verlauf eines Gespräches mit einem Bewohner wurde einer unserer Sozialarbeiter tödlich verletzt. Über den genauen Tathergang möchten wir keine Angaben machen, sondern verweisen in dem Zusammenhang auf die Pressemitteilung der Polizei. Diese hat inzwischen eine Mordkommission eingesetzt.

Unsere Gedanken und unsere Gebete gelten zunächst den Angehörigen und Freunden des Opfers. Der Sozialarbeiter hinterlässt eine Frau und drei inzwischen erwachsene Kinder. Gleichzeitig denken wir auch an die Mitarbeiter und Bewohner des Erik-Wickberg-Hauses, die noch unter Schock stehen. Und wir beten auch für den mutmaßlichen Täter, der möglicherweise mit dieser entsetzlichen Schuld klar kommen muss.

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Als internationale Hilfsorganisation und evangelische Freikirche arbeitet die Heilsarmee in über 131 Ländern. Sie zählt etwa drei Millionen Mitglieder und freiwillige Helfer. Weltweit leistet die Heilsarmee eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in ihren Gemeinden und Sozialzentren. In Deutschland, Litauen und Polen gibt es 42 Gemeinden mit mehr als 1.300 Mitgliedern sowie 18 soziale Einrichtungen mit weiteren angegliederten Angeboten.

Die Heilsarmee ist für ihre umfangreiche soziale und karitative Arbeit auch auf Spenden angewiesen. Spendenkonto der Heilsarmee bei der Bank für Sozialwirtschaft: IBAN DE82 3702 0500 0004 0777 00. Die Heilsarmee ist Mitglied des Deutschen Spendenrates und trägt dessen Spendenzertifikat.