Taifun „Haiyan“: Heilsarmee-Hilfe hat begonnen

Köln, 13. November 2013. Unmittelbar nach dem verheerenden Wirbelsturm „Haiyan“ auf den Philippinen hat die Heilsarmee mit Soforthilfemaßnahmen begonnen. Ermöglicht wurde die schnelle Hilfe durch zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, die auf den Philippinen leben und arbeiten. Hinzu kommt die Unterstützung durch das internationale Netzwerk der Heilsarmee.

Die Heilsarmee koordiniert die Soforthilfe mit den lokalen Behörden vor Ort. Eine erste Hilfsgüterlieferung in die schwer betroffene Stadt Tacloban wird mit Hilfe der philippinischen Luftwaffe durchgeführt. Zudem sind Mitarbeiter des Internationalen Katastrophenhilfsdienstes der Heilsarmee in die betroffenen Gebiete unterwegs, um weitere Maßnahmen zu koordinieren.

Die Heilsarmee ist seit über 70 Jahren auf den Philippinen aktiv. Sie zählt dort etwa 11.000 Mitglieder, die vor Ort etwa 180 Gemeinde- und Sozialprogramme unterhalten – eine umfassende Infrastruktur, die nun auch für die Hilfsmaßnahmen genutzt werden kann.

„Wir haben für 100.000 US-Dollar Lebensmittel bestellt, um den Menschen in Tacloban zu helfen“, berichtet der Leiter der Heilsarmee auf den Philippinen, Oberst Wayne Maxwell. Der Bedarf an Hilfsgütern sei immens. „Unsere Aufgabe ist riesig und unsere finanziellen Mittel sind extrem begrenzt!“  Nach Aussage der Koordinatorin des Internationalen Katastrophenhilfsdienstes der Heilsarmee, Damaris Frick, werden auf den Philippinen am dringendsten Lebensmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter benötigt. „Wir müssen aber auch langfristig Hilfe vorbereiten“, sagt sie, „und Möglichkeiten finden, mit denen wir den Menschen helfen können, zu einer Art von Normalität zurückzufinden.“

Für die zügige Unterstützung der Hilfskräfte auf den Philippinen bittet die Heilsarmee um Spenden unter dem Stichwort „Taifun Haiyan“ auf ihr Spendenkonto 40 777 77 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ: 370 205 00).

Zurück

Als internationale Hilfsorganisation und evangelische Freikirche arbeitet die Heilsarmee in über 131 Ländern. Sie zählt etwa drei Millionen Mitglieder und freiwillige Helfer. Weltweit leistet die Heilsarmee eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in ihren Gemeinden und Sozialzentren. In Deutschland, Litauen und Polen gibt es 40 Gemeinden mit mehr als 1.200 Mitgliedern sowie 18 soziale Einrichtungen mit weiteren angegliederten Angeboten.

Die Heilsarmee ist für ihre umfangreiche soziale und karitative Arbeit auch auf Spenden angewiesen. Spendenkonto der Heilsarmee bei der Bank für Sozialwirtschaft: IBAN DE82 3702 0500 0004 0777 00. Die Heilsarmee ist Mitglied des Deutschen Spendenrates und trägt dessen Spendenzertifikat.

Manfred Simon

Leiter Medien & Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecher