Solingen: Nahrung für Körper und Seele

Die Mitarbeiter der Heilsarmee verteilen die frisch zubereitete Mahlzeit.

Es ist Samstag, 11 Uhr. In einer Stunde öffnen Christiane und Oliver Walz die Türen der Gemeinde Solingen, um eine warme Mahlzeit an bedürftige Mitmenschen auszugeben. Seit gut 30 Jahren gibt es die Suppenküche der Heilsarmee schon in der Stadt. Seit 2013 organisieren die beiden Gemeindeleiter jeden Samstag für die Besucher den kostenlosen Mittagstisch – und zusätzlich alle sechs Wochen eine unentgeltliche Ausgabe gebrauchter und gut erhaltener Kleidung.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Monika Grühlke sortiert Kleiderspenden für die Kleiderausgabe.
Monika Grühlke engagiert sich ehrenamtlich bei der Essen- und Kleiderausgabe in Solingen.

„Längst sind es nicht mehr nur die Obdachlosen, die uns aufsuchen“, sagt Oliver Walz. „Familienväter und Mütter sind genauso häufig dabei wie Senioren, deren Rente einfach nicht reicht. Andere sind einsam und suchen Geborgenheit und Gemeinschaft. Jeder, der zu uns kommt, hat seine ganz persönlichen Gründe, und jeder ist herzlich willkommen“, so der Heilsarmee-Offizier.

Langsam bildet sich eine Schlange vor dem Eingang der Heilsarmee.
Langsam bildet sich eine Schlange vor dem Eingang der Heilsarmee.

Pünktlich um 12 Uhr beginnt die Essenausgabe, die Oliver Walz mit einer kurzen Andacht einleitet. Danach wird ein Gemüseeintopf serviert. Gut 40 Besucher sitzen an den Tischen. Sie sind dankbar für die frisch gekochte Mahlzeit. Nach dem Essen suchen viele das Gespräch mit dem Ehepaar Walz, um über ihre Sorgen und Nöte zu reden. „Das ist genauso wichtig wie eine warme Mahlzeit“, sagt Christiane Walz. Denn so mancher schöpfe daraus neue Hoffnung.

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