„Für mich ist die Heilsarmee Heimat.“

Die Geschichte von Monika B.

Monika B.: „Für mich ist die Heilsarmee Heimat“
Monika B.: „Für mich ist die Heilsarmee Heimat“

Monika hatte früher zur Hausbesetzer-Szene gehört und mit ihrem Mann eine Weile im Wald gelebt. Sie liebte das ungebundene Leben und nahm regelmäßig Drogen.

Über einen Bekannten lernen sie und ihr Mann die Heilsarmee kennen und besuchen einen Gottesdienst. Die Predigt bewegt Monika sehr. Ihr wird plötzlich bewusst, wie viel in ihrem Leben falsch gelaufen ist. Sie will neu anfangen und ihr ganzes Leben Jesus Christus anvertrauen. Gemeinsam mit ihrem Mann tritt sie der Gemeinde bei. Damals ist sie mit ihrem ersten Kind schwanger.

Alles bricht zusammen

Doch der Neuanfang scheitert. Sehr bald nimmt Monika wieder Drogen. Sie streitet sich immer öfter mit ihrem Mann. Die Ehe steht vor dem Aus. Eines Morgens, als sie allein zu Hause ist, bricht alles über ihr zusammen. Sie sieht keinen Ausweg mehr und hat das Gefühl, ihre Zeit verschwendet zu haben. Sie will sich das Leben nehmen.

Nur der Gedanke an ihr Kind hindert sie daran, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Zugleich spürt sie eine unwiderstehliche Kraft, die sie drängt, es doch zu tun. In ihrer Verzweiflung wirft sie sich auf den Boden und betet: „Jesus, bitte verhindere du das!“ In diesem Moment hat Monika das Gefühl, dass sie nicht mehr alleine ist. „Ich spürte, wie mich jemand in den Arm nimmt und tröstet“, erinnert sie sich. „Und dann habe ich gesagt: Okay, ich will dir nachfolgen, Jesus.“

Monika bei einem Sozialeinsatz mit der Heilsarmee in Freiburg: Sie möchte ihr Glück mit denen teilen, denen es weniger gut geht.

Monika heute

Heute ist Monikas ältester Sohn über 30 Jahre alt. Drei weitere Kinder folgten. Monika und ihr Mann engagieren sich bei der Heilsarmee. Seit über 20 Jahren verteilt sie am Freiburger Hauptbahnhof regelmäßig Mahlzeiten und Getränke an obdachlose Menschen. „Für mich ist die Heilsarmee Heimat“, sagt Monika. Ein Ort, an dem sie sich angenommen fühlt und echte Freiheit entdeckt hat. Von diesem Glück, das sie erlebt hat, möchte sie anderen etwas abgeben.

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1920er in Deutschland: Menschen stehen Schlange vor einer der vielen Gulaschkanonen der Heilsarmee.

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Seit 1886 kümmert sich die Heilsarmee in Deutschland um Menschen in Not. Heute finden unsere Besucher in mehr als 40 Gemeinden und etwa 30 Sozial­ein­rich­tun­gen ein viel­fäl­tiges Hilfs­an­gebot. Dazu gehören Sozial­be­treu­ungen für Ob­dach­lose, Wohn- und Über­nach­tungs­heime für Männer und Frauen, Bera­tungs­stellen für Sucht­kranke und vieles mehr.

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