Der Rundbrief für Oktober ist da

Das Programm für Oktober

Liebe Kameraden und Freunde,


ein Missionar fuhr mit einem Kleinlaster über eine einsame Straße im afrikanischen Busch, als er einem etwa zwölfjährigen Mädchen, das einen kleinen Jungen auf dem Rücken trug, begegnete. Anhalten und die zwei Kinder auf die Ladebrücke heben, war schnell getan. Als er nach einer Weile nach hinten schaute, saß das Mädchen auf einer Kiste, mit dem kleinen
Jungen noch immer auf ihrem Rücken. So hielt der Missionar an und erklärte dem Kind, es könne den Kleinen ruhig neben sich auf die Kiste setzen. „O nein, ich trage ja meinen Bruder, er ist mir keine Last“ antwortete das Kind.


Diese berührende Begebenheit erinnert an das obenstehende Wort. Es ist in unserer Zeit vermehrt festzustellen, dass die Zahl, der zu Tragenden unter den Jüngerinnen und Jüngern immer mehr zunimmt. Die der Tragfähigen dagegen nimmt ab. Letztere haben ein Herz, das gerne hilft die Lasten der Brüder und Schwestern mitzutragen. Lasten wird es immer geben. Innerhalb der Gemeinden sowie außerhalb. Menschen, die daran zerbrechen und Hilfe suchen auch. Um das Gesetz Jesu zu erfüllen, sollten wir uns stets von seiner Liebe leiten lassen und bereit sein, jedem Menschen, den er uns zeigt, der gebeugt von Sorge und Lebenslasten ist, mitfühlend zu tragen. Es sollte uns keine Last sein, um Christi willen tragen zu helfen. In dieser Gesinnung dürfen wir unserem Herrn, der uns ja selbst auch in großer Hirtenliebe trägt, zur Verfügung stehen


Herzlichst in Christus

Ihre
Silvia Berger,
Auxiliar-Kapitänin

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