Gekämpft, gehofft und doch verloren

Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde. 1. Korinther 9,24-27

Gekämpft, gehofft und doch verloren

Wie furchtbar sind verlorene Kämpfe! Schon beim Gesellschaftsspiel wird deutlich: Keiner will verlieren, jeder setzt alles daran, zu gewinnen. Wer die großen Sportereignisse verfolgt, wird den Einsatz der Athleten bewundern, den sie erbringen, um einmal auf dem Treppchen zu stehen. Paulus geht es beim Kampf um viel mehr, es geht um Leben und Tod. Es geht um den unvergänglichen Siegeskranz, es geht um das ewige Leben. Und es gilt alles daranzusetzen, das Ziel zu erreichen. Wenn er davon spricht, seinen Leib zu bezwingen und zu zähmen, kann man ahnen, dass es hier nicht um einen Spaziergang geht. Es geht um den Kampf, den nur der gewinnen kann, der sich ganz auf den Sieger von Golgatha verlässt. Jesus Christus hat den Sieg vollbracht und alle, die sich auf ihn verlassen, sind auf dem richtigen Weg. Es geht einerseits um unsere ewige Zukunft bei Gott, andererseits um unser Zeugnis in dieser Welt. Es ist ursächlich mit einem authentischen Lebensstil verknüpft. Predigt und Leben müssen übereinstimmen, daher ist es nötig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und auf den Wesentlichen: Jesus Christus.

Major Alfred Preuß

„… lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“ Hebräer 12,2

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