Kennen Sie...?

Kennen Sie…?

und seinen Namen eben dieser Tatsache verdankt (Pentecost bedeutet 50). Es war eigentlich das jüdische Erntedankfest, zu dem immer besonders viele Juden aus dem In- und Ausland nach Jerusalem kamen.

Haben Sie noch nie mitbekommen, dass wir jedes Jahr Pfingsten feiern? Oder fragen Sie sich jedes Jahr, was dieses Fest wohl für eine Bedeutung hat?

Die Kölner Straßenbahnen kennen Pfingsten auch nicht. Sie wünschen uns ein „frohes neues Jahr“, „Kölle Alaaf“, „frohe Ostern“, „schöne Ferien“ „schönen Advent“ und „frohe Weihnachten“. Pfingsten kommt nicht vor, jedenfalls nicht als Aufschrift auf der Straßenbahn, auf der ich all die guten Wünsche gelesen habe. Kaum jemand kann sich unter Pfingsten noch etwas vorstellen.

Die Heilsarmee hat sich Pfingsten auf die Fahne geschrieben – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit der Aufschrift „Blut und Feuer“ auf ihrer Fahne und in dem gelben Stern wird das, was zu Pfingsten gehört, deutlich zum Ausdruck gebracht.

„Blut“ spricht von dem Blut, das Jesus Christus am Kreuz von Golgatha für alle Menschen zur Sündenvergebung vergossen hat.

„Feuer“ spricht von dem Feuer des Heiligen Geistes, das auf alle Glaubenden ausgeteilt wird. Über die erste Ausgießung des Heiligen Geistes wird uns in der Bibel berichtet (nachzulesen in der Apostelgeschichte Kapitel 2).

Dort wird auch von der ersten Gemeinde gesprochen. Somit ist Pfingsten die Geburtsstunde der christlichen Kirche, die in Jerusalem nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt begann und sich seitdem über die ganze Welt ausgebreitet hat.

Seid dem ersten Pfingstfest vor fast 200 Jahren hat sich für die Glaubenden die Zusage Jesu bewahrheitet:

„Aber ihr werdet mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, und dieser Geist wird euch die Kraft geben, überall als meine Zeugen aufzutreten: in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis ans äußerste Ende der Erde.“ Apostelgeschichte 1,8 GN

Wir sind wirklich begeistert, wenn wir von Gottes Heiligen Geist erfüllt werden.

Major Alfred Preuß

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