Pfingstfest in Stuttgart

Mit großen Erwartungen sahen die Kameraden aus Korps Stuttgart (Majorin Renate Guth) dem diesjährigen Pfingstfest entgegen, hatten doch die ehemaligen Territorialleiter, Oberst und Frau Bramwell und Ruth Booth, erneut ihr Kommen zugesagt. Auch in diesem Jahr erlebten wir in besonderer Weise die Nähe unseres Herrn Jesus Christus, der diese ausgefüllten Tage durch seinen Heiligen Geist belebte. Den Auftakt bildete am Samstag eine lebendige Freiversammlung in der Innenstadt, die dazu führte, dass sich uns einige Zuhörer anschlossen, um später auch das Musik- und Gesangsfest mitzuerleben. Der Kapellmeister hatte ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und damit den Geschmack der Zuhörer getroffen. Die Andacht von Frau Oberst Booth stellte die Freude und das Lob Gottes in den Mittelpunkt.

Die große Hitze am Sonntag hielt niemanden davon ab, in das Haus Gottes zu kommen, um wie damals die Jünger in Jerusalem gemeinsam Gott anzubeten. Frau Oberst Booth stellte die Frage, die jeder für sich ganz persönlich beantworten musste: "Was willst du, Herr, das ich tun soll?" Danach berichtete Bruder Reinhard Schmeling in seinem Zeugnis, wie er in seinem Leben durch den Heiligen Geist geleitet wird. Das Lied der Sängergruppe mit der Bitte: "Erfüll mich mit Kraft von oben" leitete über zu der Bibelbotschaft von Oberst Booth, der über die "Freude im Geist" sprach, die denen geschenkt wird, die auf Gottes Bedingungen eingehen. Einige Kameraden weihten sich Gott aufs Neue am Heiligungsaltar.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es in unserer zweiten Veranstaltung um unsere "Berufung zum Dienst". Oberst Booth verstand es, uns die Bedeutung und das Vorrecht, Gott in der Heilsarmee zu dienen, deutlich vor Augen zu stellen. Er tat dies unter den folgenden Punkten: 1. Das geistliche Leben eines Heilssoldaten. 2. Seine finanzielle Verantwortung für das Reich Gottes. 3. Der evangelistische Auftrag, den wir mit Eifer erfüllen sollten.

In der abschließenden Lob- und Dankversammlung erinnerte uns Frau Oberst Booth daran, dass unsere "ähnlichkeit mit Jesus" immer mehr sichtbar werden muss. Bruder Dieter Bernlöhr ließ uns in seinem Zeugnis daran teilhaben, wie Gott ihn in seinem Leben durch die Bibel leitet. Fröhliche Lieder und Musikbeiträge der einzelnen Gruppen sowie ein flotter Tamburinmarsch umrahmten die Ansprachen. Oberst Booth ermahnte uns in seiner Bibelansprache eindringlich, doch die "echte Frucht des Geistes" in unserem täglichen Leben sichtbar werden zu lassen.

Mit dem letzten Vers des Gründerliedes "Und nun – halleluja – mein Leben geb ich dem, der von der Sünde errettete mich" fand dieses gesegnete Pfingstfest seinen Abschluss.

RG

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