Stuttgart

Stuttgart Stuttgart: Das erste große Pfingstwunder, das nach der Himmelfahrt Jesu dort in Jerusalem geschah, war einzigartig. Doch auch die Pfingstfeste in unserem Korps sind immer wieder von einer tiefen Freude und Dankbarkeit über das wunderbare Geschenk seines Geistes geprägt. Es war nun schon zum dritten Mal, dass unsere früheren Territorialleiter, die Oberste Bramwell und Ruth Booth, Korps Stuttgart (Majorin Renate Guth) besuchten, um mit uns gemeinsam dieses Fest zu erleben, das in diesem Jahr unter dem Auftrag Jesu stand: "Ihr sollt meine Zeugen sein" - zuerst in Jerusalem, danach in Judäa und Samaria - und dann bis ans Ende der Erde. Den Auftakt zu diesem Wochenendes bildete ein Konzert am Samstagnachmittag. Der Kapellmeister, Bruder Dieter Bernlöhr, hatte ein sehr abwechslungsreiches Programm vorbereitet und die Darbietungen in Musik, unterschiedliche Liedvorträge, ein Tamburinmarsch auf selbst gefertigten, originellen Instrumenten begeisterten die Zuhörer sehr. Doch das Wichtigste dabei war Gottes Wort. Oberst Booth verstand es mit ansteckender Begeisterung, die an seinen Urgroßvater William Booth, den Gründer der Heilsarmee erinnerte, die Anwesenden dazu aufzurufen, Zeugen Jesu in "ihrem Jerusalem", d. h. in der Familie, in der Schule, im Beruf und in der unmittelbaren Nachbarschaft zu sein. Mit dem gesegneten Wunsch "Geht nicht nach Haus ohne Jesus" fand diese Veranstaltung ihren Abschluß.

Nach einer Gebetsversammlung am Sonntagmorgen eröffnete die Korpsoffizierin, Majorin Renate Guth, die Pfingstversammlung mit dem Lied: "O Heil’ger Geist, komm auf uns" und stellte die Gäste vor. Die große Anzahl der Besucher machte deutlich, dass von dieser besonderen Heiligungsversammlung sehr viel erwartet wurde. Bevor Oberstin Booth uns in ihrer Ansprache daran teilhaben ließ, was es bedeutet, Zeuge in Samaria zu sein, dort, wo man unter oft sehr schwierigen Umständen zu leben hatte, bestätigten einige Sänger in ihrem Lied: "Ich will gehen, weil du mich gehen heißt." Nach der eindringlichen Botschaft des Obersts, der zum Gehorsam und zu ganzer Hingabe aufforderte, beteten zwei Menschen am Gnadenthron.

Und welch eine Gebetserhörung war es doch, dass der Regen aufgehört hatte und wir hinausgehen konnten zu einer Freiversammlung. Viele Zuhörer blieben nicht nur stehen, weil sie durch Wort, Lied und Musik angesprochen wurden, sondern weil unsere Kinder und jungen Leute ihnen in einem Anspiel sehr deutlich vor Augen stellten, wie sinnlos ein Leben ohne Jesus Christus ist. Den Abschluss dieses gesegneten und ausgefüllten Pfingstfestes bildete eine Lob- und Dankversammlung, die diesen Namen wirklich verdient hatte, weil die Freude am Herrn durch alles hindurch klang. Oberst Booth nahm uns in anschaulichen Bildern mit zu den Orten, an denen er und seine Frau bereits für den Herrn gearbeitet hatten.

Wir wollen uns auch hier in unserer Stadt - inspiriert durch den Segen dieser Tage - in Zukunft als Zeugen Jesu Christi gebrauchen lassen und sein herrliches Evangelium zu den Menschen tragen.

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