Stuttgart

"Dienst für Gott ..."

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... ist nicht Last, sondern Freude" – das war der Grundton, der sich durch diesen Sonntag zog. Die Kameraden und Freunde des Tempelkorps Stuttgart waren zusammengekommen, um von ihrer Korpsoffizierin Majorin Renate Guth und Majorin Karin Nowosatka, die sie während der Zeit in Stuttgart kräftig unterstützt hatte, Abschied zu nehmen.

Eine besondere Freude war es, dass Territorialleiter Oberst Horst Charlet zu diesem Anlass nach Stuttgart gekommen war und auch den neuen Chefsekretär und seine Frau, Oberstlts. Odd und Grethe Berg, mitgebracht hatte. Die Liedvor-träge der Happy-Sänger und Musiker sowie ein Solo und verschiedene Musikstücke belebten die Versammlung, bevor Oberst Charlet Majorin Guth für ihren treuen und hingegebenen Dienst dankte, an ihre verschiedenen Bestallungen während der über 33 aktiven Offiziersjahre erinnerte und ihr die Ruhestands-urkunde überreichte. Nach dem Weihegebet dankten Majorin Luise Kothe und der Kapellmeister Dieter Bernlöhr der Majorin für ihren engagierten Einsatz und dafür, dass Gott das Korps während dieser fünf Jahre so sichtbar gesegnet hat.

Majorin Guth erinnerte daran, wie Gott viele ihrer Gebete erhört hatte, ermahnte aber auch die Anwesenden, weiter dafür zu beten und zu arbeiten, dass auch in Zukunft Menschen gerettet würden und das Korps ein Ort zur Ehre Gottes bliebe. Die Botschaft des Territorialleiters ergänzte das, indem er aus dem Wort Gottes die Antwort darauf gab, was ein Jünger des Herrn ist: Es ist ein Mensch, der ins Licht Gottes kommt, dort bleibt und andere in dieses Licht führt. Mit dem gemeinsamen Lied "Ich geh’ in der Kraft meines Herrn" wurde die Versammlung beendet.



Der Nachmittag wurde dann zu einem "Korps-Familienfest" mit gemischtem Programm. Einige Erinnerungen wurden "spaßig" aufgefrischt und anderes wiederum machte es den beiden Majorinnen schwer, jetzt die Verantwortung für das Korps abzugeben. Mit sehr viel Liebe war die Feier vorbereitet worden. Ein Anbetungstanz der Kinder und jungen Leute und das Dankeschön der Jugendsergeantmajorin, Schwester Gudrun Dreilich, die Liedvorträge der einzelnen Gruppen, Musikbeiträge, Gedichte, der Rückblick in Bildern und vieles andere schenkte uns allen einige Stunden in herzlicher Gemeinschaft. Die Dankesworte des Korpssergeantmajors, Bruder Oscar Helbig, an die beiden Majorinnen waren sehr bewegend und erinnerten an so vieles, was Gott uns in diesen Jahren auch an sichtbarem Segen und Freude geschenkt hat.



Danach überreichte der Kapellmeister, der mit viel Humor durch das Nachmittagsprogramm führte, im Namen aller einige originelle Umschläge mit den unterschiedlichsten Überraschungen. Das Abschlusswort von Majorin Guth zeigte uns erneut, welch ein Vorrecht es doch ist, von Gott getragen, behütet und bei ihm geborgen zu sein. Das bedeutet, dass wir getrost in die Zukunft gehen können und uns nicht zu fürchten brauchen.

E. T.

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