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Beten – das ist doch Händefalten, ruhig dasitzen und so. Oder nicht?

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Dass Beten so ganz anders sein kann, haben die Teilnehmer des Gebetswochenendes in Stuttgart (Kapitäne Barbara und Mark Backhaus) erlebt. Das Thema des Tages war "Sei stille und erkenne, dass ich Gott bin".

Dazu waren Majorin Jo-anne Brown, Nationale Gebetskoordinatorin, und ihr Mann, Major Ross Brown, eingeladen. Gleich zu Beginn wurden wir aufgefordert, Dinge, die uns beschäftigen und gedanklich umtreiben, auf einen Zettel zu schreiben und ihn anschließend zu zerreißen – symbolisch dafür, dass wir alles andere loslassen wollen. Auch das anschließende Händewaschen war ein Symbol dafür, dass wir mit reinem Herzen zu Gott kommen wollen.


Majorin Brown führte uns durch die verschiedenen Themen des Tages. So hatten wir Lobpreis und Anbetung als Gruppe, konnten uns aber auch alleine an den Gebetsstationen aufhalten und dort beten. Und da gab es verschiedene Stationen: eine war für die kreativen Gebete (schon mal Gott ein Bild gemalt oder ein Gedicht geschrieben?), eine andere war mit geistlicher Literatur ausgestattet, an einer anderen konnte man für andere beten oder auch einfach für sich selbst. So hatte jeder die Freiheit, so zu beten, wie er sich dabei wohlfühlte.

Am darauffolgenden Sonntag gestalteten die Majore mit uns einen lebendigen Gottesdienst mit einer gesegneten Lobpreiszeit, ansprechenden Musikstücken und einer herausfordernden Gebetszeit. Das Thema der Predigt war die Stillung des Sturms und dass stürmische Zeiten in unserem Leben oft dazu beitragen, Gott näherzukommen und ihn besser kennenzulernen.
Ellen Christen

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