"Gott sagte mir sehr klar, dass ich Heilsarmeeoffizierin werden sollte."


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Als ich die Heilsarmee kennenlernte, war ich 21 Jahre alt und in meinem letzten Jahr der Ausbildung zur Krankenschwester. Ich hatte ein Jahr zuvor den Schritt aus meinem Gewohnheitsglauben heraus in eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus gemacht. Damals war ich der Jugendarbeit der Landeskirche in meinem Heimatort engagiert und „frisch verliebt“ in Jesus. Ich fragte Gott seit einiger Zeit, wo ich nach Ausbildungsende arbeiten sollte. Dabei erwartete ich wohl so etwas wie den Auftrag, als Krankenschwester in ein Entwicklungsland zu gehen. Aber Gott sagte mir – zu meiner eigenen Überraschung – sehr klar, dass ich Heilsarmeeoffizierin werden sollte.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur ein paar Gottesdienste der Heilsarmee in Chemnitz erlebt und eigentlich nie vorgehabt, Pastorin zu werden. In den folgenden Jahren besuchte ich vor allem die Gottesdienste der Heilsarmee in Leipzig. Die Gemeinde war für mich wie eine große Familie und ich war begeistert davon, wie hier ein lebendiger Glaube gelehrt und gelebt wurde. Im Jahr 2006 ging ich mit meinem Mann und damals zwei Kindern zur Offiziersschule in Essen. Die Heilsarmeegemeinden, die ich seitdem kennengelernt habe, sind anders als das, was ich vorher kannte. Doch es gibt eine große Verbundenheit der Gemeinden in den verschieden Städten.

Ich freue mich, dass Gott mich – gemeinsam mit meinem Mann – gebrauchen kann, um Menschen von ihm zu erzählen. Mein größter Wunsch ist es, dass Kinder, Junge und Alte, „Normale“ und „Verrückte“ (wie ich) in unseren Gemeinden ein Zuhause finden. Dass wir Gemeinden sind, in denen Jesus erlebt werden kann, wo Menschen am Ziel ihrer Suche ankommen und ein neues Leben beginnen.

Anni E. Lindner
  hat mit ihrem Ehemann Matthias fünf quirlige Kinder.
Gemeinsam leiten sie das Korps Köln-Süd.
(2013)

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