Super-Blutmond am 21. Januar: geschenkter Glanz


von Brunhilde Kiegel


0 Kommentare

In den frühen Morgenstunden des 21. Januar 2019 ist über Deutschland eine totale Mondfinsternis zu sehen. Nanu, werden Sie vielleicht sagen, hieß es bei der totalen Mondfinsternis im vergangenen Sommer nicht, die nächste gäbe es erst in über 100 Jahren? Diese Aussage bezog sich damals darauf, dass an diesem Abend der Mars gleich neben dem Mond zu sehen war, und nur diese Kombination ist recht selten. Mondfinsternisse selber sind gar nicht so selten, so dass die nächste totale eben am 21. Januar zu sehen ist. Auf die nächste, die wir von Deutschland aus sehen können, müssen wir dann bis zum 16. Mai 2022 warten. Allerdings wird bereits am Abend des 16. Juli 2019 eine partielle Finsternis zu beobachten sein.

Bei einer Mondfinsternis wandert der Mond durch den Schatten der Erde. In der totalen Phase erscheint er jedoch nicht schwarz, sondern rot, weil das langwellige rote Licht der Sonne durch die Atmosphäre um die Erde herumgelenkt wird und auf ihn fällt. Richtig schwarz erscheint der Mond bei einer Sonnenfinsternis, bei der er als schwarze Scheibe vor der Sonne zu sehen ist. So entpuppt sich dieser sonst als freundlicher und von uns so geschätzter nächtlicher Begleiter als das, was er in Wahrheit sind: ein dunkler Himmelskörper. Er sieht sonst am Himmel nur deshalb so prächtig aus, weil er das das Licht von der Sonne widerspiegelt. Es ist also nur ein geschenkter Glanz.

Die ganze prächtige und schöne Schöpfung um uns herum, die Tiere, die Pflanzen, unsere Erde, dazu Sonne, Mond und Sterne, sind nur deshalb so prächtig und schön, weil sie die Herrlichkeit Gottes widerspiegeln. Was bleibt übrig, wenn wir diese Prämisse wegnehmen? Zufallsprodukte? Nein! Gott das alles so wunderbar gemacht! Und wenn man nicht völlig voreingenommen ist (wie das heute leider viele sind), kann man das auch erkennen:

„Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen.“ (Römerbrief,  Kapitel 1, Vers 20)

So ist es in meinen Augen denn auch kein kosmischer Zufall, dass Sonne und Mond genau gleich groß am Himmel erscheinen. Erst dadurch werden Sonnen- und Mondfinsternisse ja erst möglich. Gott hat sich schon etwas dabei gedacht. Alles um uns herum, die Tiere, die Pflanzen, das Meer, die Berge, die Luft zum Atmen, der Mond und auch die Sonne sind nur deshalb so wunderbar, weil Gott sich etwas dabei gedacht hat, sie so gemacht hat und weil sie seine Herrlichkeit widerspiegeln. Freuen Sie sich jeden Tag daran. Und falls Sie am 21. Januar den von 5.41 bis 7.51 Uhr total verfinsterten Mond beobachten können: Freuen Sie sich auch darüber und danken Sie Gott dafür, dass er uns solche fantastischen Schauspiele schenkt.

Brunhilde Kiegel

Zurück

Einen Kommentar schreiben