Chronik
1953 Gründung des Lehrlingswohnheims „Haus Rothstein" in der Leonhardstr. 19 durch die Majore Zeh.
1965 Umbenennung des Jugendwohnheims in ein „Männer- und Jugendwohnheim". Kapitäne Helga und Alfred Müller übernehmen die Leitung. Beginn der Arbeit der Strafentlassenenhilfe.
1970 Mehr als 80 Bewohner leben zwischenzeitlich in der Einrichtung. Erwerb eines Nachbarhauses das mit Hilfe der Bewohner renoviert wird.
1975 Der erste Sozialarbeiter wird eingestellt. In der Petzoltstraße werden Wohnungen angemietet, um dort eine Wohngemeinschaft für alkoholgefährdete Männer und eine Seniorenstation einzurichten.
1976 Anerkennung des „Männer- und Jugendwohnheimes" als sozialtherapeutische Einrichtung nach der „Bayreuther Vereinbarung".
1977 Ein weiteres Nachbargebäude wird erworben. Es finden vermehrt Asylanten vorübergehend Unterkunft.
1978 Einrichtung der Schreiner-, Schlosser, Verpackungs- und Montagewerkstatt.
1979 Die Bettenkapazität hat sich zwischenzeitlich auf 200 erhöht. Einrichtung eines neuen Speisesaales.
1981 Angebot einer Töpferei sowie eines Videoraumes und einer Bücherei.
1983 Kauf zusätzlicher Häuser in der Schanzäcker- und Kohlenhofstr.. Bereitstellung von Personalwohnungen, einer Kfz-Werkstatt sowie neuer Räumlichkeiten für die Schlosserei.
1987 Anmietung eines Ladenlokals in der Leonhardstr. als Begegnungsstätte für Bewohner und Nachbarn (Café Oase).
1988 Aus Platzgründen zieht die Verpackungs- und Montagewerkstatt in neue Räumlichkeiten. Eröffnung eines Gebrauchtkleiderladens in der Leonhardstr..
1989 Erweiterung des Angebotes um ein Gebrauchtmöbellager in der Hessestr. 10.Umzug der Schreinerei und der Kleiderkammer in das gleiche Gebäude. Einrichtung eines Freizeitzentrums in den alten Räumen der Schreinerei. Es finden nun auch Frauen Aufnahme und Betreuung in der Einrichtung.
1990 Insgesamt leben inzwischen fast 300 Männer und Frauen in den verschiedenen Häusern. Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter und Zivildienstleistenden auf ca. 70.
1993 Major Alfred Müller erleidet zwei Schlaganfälle.
1994 Krankheitsbedingt tritt Major Müller im Februar aus dem aktiven Dienst zurück. Kapitäne Käte und Gerhard Schröder übernehmen im März die Leitung der Einrichtung. Am 01.11.94 verstirbt Major Müller nach 29 Dienstjahren an den Folgen seiner schweren Krankheit.
1995 Schließung der Kfz-Werkstatt aus finanziellen Gründen. Anmietung einer ehemaligen Pension in der Gostenhofer Hauptstraße 65 als Facheinrichtung für wohnungslose Frauen. Eröffnung eines Tagestreffs für Frauen im Erdgeschoss im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Heilsarmee Nürnberg und der Stadt Nürnberg. Die Trägerschaft übernimmt die Heilsarmee.
1997 Kauf des „Jugend-Economy-Hotels" in der Gostenhofer Hauptstraße. Aus dem „Sozialtherapeutischen Zentrum" wird „Die Heilsarmee Sozialwerk Nürnberg gemeinnützige GmbH". Eine weitere Hilfeform gemäß § 39 BSHG entsteht.
2000 Erweiterung des Hilfsangebots nach § 72 BSHG um 10 Plätze „Dezentrales Wohnen".
2002 Majorin Helga Müller wird in den Ruhestand versetzt. Durch umfangreiche Baumaßnahmen können nun den Bewohnern ausschließlich Einzelzimmer, teilweise mit Nasszelle, angeboten werden.
2003 Im Juli wird in dem Rückgebäude der Hessestr. 10, nach aufwendigen Sanierungsarbeiten, ein neues „Freizeit- und Beschäftigungszentrum" eröffnet. Das "Haus Rothstein" feierte im September sein 50-jähriges Jubiläum. Ende November gehen Majore Käte und Gerhard Schröder in den Ruhestand.
2004 Kapitäne Anette und Achim Janowski übernehmen die Leitung der Einrichtung.
2005 Das "Catherine Booth Haus" und "FrauenZimmer" feiern ihr 10-jähriges Bestehen.
2006 Während der WM 2006 hatte sich die Cafeteria der "Heilsarmee Sozialwerk Nürnberg gGmbH" in ein kickoff café verwandelt. Es war das einzige dieser Art in Nürnberg und bot neben Liveübertragungen auf einer Großbildleinwand auch ein buntes, interessantes und täglich wechselndes Programm.
2007 Andi Köpke zu Gast beim "Cup der guten Hoffnung" - Das besondere Fußballturnier unter der Teilnahme verschiedener Nürnberger Wohnungslosenhilfe-Einrichtungen. Die Fußballmannschaft der Heilsarmee Nürnberg erkämpft sich den 1. Platz. "Gostenhof bewegt sich ...", so lautete das diesjährige Straßenfest des Sozialwerks. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly übernimmt die Schirmherrschaft. "Frühling hier und anderswo ..." - Unter diesem Motto feierten fast 100 Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Cafeteria das erste Frühlingsfest.
2008 Unter dem Motto "Alles Frühling oder was?" fand im April das zweite Frühlingsfest in der Cafeteria statt. Das Nationale Hauptquartier der Heilsarmee veröffentlicht ihre neue Website. Im Sinne eines einheitlichen Corporate Designs, bindet das Nürnberger Sozialwerk seine Internetpräsenz in die neue Strukur ein. Die eigene Website wird Ende April aus dem Netz genommen.
Psalm 100, 2
