Neues Wohnheim eröffnet

V.l.: Gast, René Derjung, Ralf Klausmann, Ulrich von Kirchbach (Sozial-Bürgermeister), Claudius Heidemann („OASE“), Andreas Kögel (Heilsarmee), Nadyne Saint-Cast (Stadträtin), Jochen Pfisterer (Diakonisches Werk)
V.l.: Gast (unbekannt), René Derjung (FSB), Ralf Klausmann (FSB), Ulrich von Kirchbach (Freib. Sozial-Bürgermeister), Claudius Heidemann (Leiter „OASE“), Andreas Kögel (Heilsarmee), Nadyne Saint-Cast (Stadträtin), Jochen Pfisterer (Diakonisches Werk)

In Freiburg wurde der Erweiterungsbau eines Wohnheims für wohnungslose Menschen seiner Bestimmung übergeben. Nach zwölf Monaten Bauzeit ergänzt er das bestehende Gebäude in der Tullastraße 63. Die Heilsarmee, bisher für die Betreuung der 26 Wohnheimplätze des ersten Gebäudes zuständig, übernimmt gemeinsam mit dem Diakonischen Werk die Betreuung der zukünftigen Bewohner.

Beide Häuser dienen der kurzfristigen Versorgung wohnungsloser Menschen. Das Gebäude war von der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB), einer 100-prozentig gemeinnützigen Tochter der Stadt Freiburg, im Auftrag der Stadt errichtet worden. Für 1,95 Mio. Euro wurden 32 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen – jeweils Einzelzimmer mit rund 13 Quadratmetern Fläche. Der dreigeschossige Neubau bietet sechs Wohngruppen für jeweils vier bis sechs Bewohner. Diese nutzen jeweils eine Küche und die sanitären Anlagen gemeinsam.

Das Erdgeschoss sowie eine der Wohngruppen sind vollständig barrierefrei erreichbar und werden damit auch körperlich eingeschränkten Menschen gerecht. Damit gibt es erstmals barrierefreie Wohnmöglichkeiten für wohnungslose Menschen in der Stadt Freiburg. Eine weitere Besonderheit des Gebäudes ist ein gesonderter Wohnbereich für Frauen, der im obersten Stockwerk geplant ist.

Die feierliche Schlüsselübergabe endete mit einem Segen, gesprochen von Andreas Kögel, dem Leiter der Heilsarmee-Sozialbetreuung in Freiburg.

Andreas Kögel

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