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Kinder und Jugend

Ein Arbeitsbereich der Heilsarmee in Deutschland
Gemeinsam die Gegenwart der Heilsarmee neu gestalten für eine gemeinsame Zukunft

Aktionstag "Heute für morgen" (online)

Du wolltest schon immer etwas ändern in der Heilsarmee oder deiner Gemeinde, bist zwischen 13 und 30 Jahre alt und sprudelst vor Ideen? Dann bist du bei “Heute für morgen” genau richtig! Wir wollen uns am 22. und 23. Mai zwischen 12 Uhr und 12 Uhr 24 Stunden Zeit nehmen, um deine Ideen zu hören und einzuordnen. Komm in den Austausch mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Deutschland. In drei Sessions, welche wir in kleinen Gruppen abhalten werden, hat jede(r) die Chance, seine/ihre Ideen vorzustellen. Am Ende wollen wir dann gemeinsam konkrete Pläne zur Umsetzung machen. Zwischen den Sessions gibt es ganz viel anderes Programm. Vom gemeinsamen Spielen bis zur Zeit der Stille ist alles dabei. Wir freuen uns sehr, wenn du dabei bist, denn wir brauchen dich.

"Heute für morgen" - so war´s

Am 22. Mai 2021 trafen sich 9 junge Menschen aus ganz Deutschland und mit unterschiedlichen Erfahrungen und Beziehungen zur Heilsarmee via Zoom, um sich Gedanken darüber zu machen, wie die Heilsarmee in Deutschland wieder Wachstum erfahren kann. Lydia Wallschläger und Miriam Walz führten Stück für Stück durch den kreativen Prozess. 

Nach einem Impuls von Oberst Hervé Cachelin überlegten wir erstmal, was jeder Einzelne von uns für ein Bild von der Heilsarmee hat. Wir tauschten uns aus, was für uns für eine gesunde Gemeinde wichtig ist. Bei beiden Gedankenrunden waren Bilder und Vorstellungen doch sehr ähnlich. Im nächsten Schritt, der diesmal in Zweier­teams stattfand, wurde überlegt, was denn an der Heilsarmee richtig cool ist und was so richtig "schiefläuft". In meinem Zweierteam haben wir schnell festgestellt, dass es ähnliche Sachen sind, die uns stören und die wir mögen. Auch in der großen Runde in der dann jede Gruppe berichtete, gab es immer wieder Übereinstimmungen.

Und dann wurden unsere kreativen Zellen richtig gefordert. Mit der Disney-Methode fingen wir an, uns darüber zu unterhalten, was wir denn uns wünschen würden, wenn wir alle Ressourcen der Welt hätten ("Träumer"). Musik-Tournee, Familien-Centren, Ausflüge, Spielerunden, Tik-Tok (eine Sozial-Media-App) und vieles mehr wurde in einer Mind-Map festgehalten. Der zweite Schritt verschwamm bei uns mit dem dritten Schritt – "Realist und Kritiker". Wir schauten uns all unsere Ideen und Wünsche an und überlegten, was davon wie umsetzbar ist, was man dazu bräuchte und was vielleicht gerade einfach nicht machbar ist. Auch hier sind wir ziemlich zügig von Punkt zu Punkt gekommen und konnten einige Ideen entwickeln, die vielleicht umsetzbar sind und die wir an die entsprechenden Abteilungen weiterleiten werden.  
 
Wir alle wünschen uns, dass diese Ideen umgesetzt werden und dazu beitragen, dass wieder mehr Leben in die Heilsarmee kommt und dadurch die Familie Gottes weiter wächst. 
 
Lydia K.