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Der barmherzige Samariter

Wie bitte, das steht in der Bibel?

Die Samariter kennt bestimmt jeder. Zumindest den Arbeiter-Samariter-Bund. Es gibt viele Arbeitszweige, in denen der ASB tätig ist. Oft wird aber auch ein hilfsbereiter Mensch als „barmherziger Samariter“ bezeichnet.
 
Das war nicht immer so. Zu biblischen Zeiten waren die Samariter ein unbeliebter Volkstamm, der von den „rechtgläubigen Juden“ gemieden wurde. Um vom Südreich in das Nordreich zu kommen, wurden große Umwege in Kauf genommen, um nur nicht mit den Samaritern in Berührung zu kommen.
 
Jesus nimmt aber gerade einen Samariter und macht ihn zum Helden eines Gleichnisses. Ein Schriftgelehrter (Theologe) fragt Jesus: „Wer ist denn mein Nächster?“ Jesus erzählt von einem, der unter die Räuber fiel und völlig ausgeraubt und zusammengeschlagen halbtot liegen blieb. Ein Priester und ein Tempeldiener gehen achtlos an dem Verletzten vorbei, der Samariter, von dem man es am wenigsten vermutet hätte, kümmert sich um den Verletzten und bringt ihn zur Pflege in einer Herberge unter.


„Dann kam einer der verachteten Samariter vorbei. Als er den Verletzten sah, hatte er Mitleid mit ihm.“


Jesus fordert den Schriftgelehrten und uns alle auf, ebenso zu handeln. Diese Gesinnung des Samariters ist bis heute sprichwörtlich für Menschen, die Nächstenliebe üben, also selbstlos anderen helfen.
 
Hätten Sie’s gewusst?
 
Wir möchten Sie einladen, die das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, wie es Jesus Christus selbst erzählt hat, in der Bibel nachzulesen. Sie finden es im Lukasevangelium Kapitel 10, Verse 25-37.

Mit dieser Serie geht es in loser Folge weiter, denn es gibt noch viele Redewendungen und Begriffe, bei denen uns eher selten klar ist, dass wir biblische Begriffe verwenden.

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