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Kain und Abel

Wie bitte, das steht in der Bibel?

Bei einer Talkrunde gaben sich alte und neue „Kommissare“ der beliebten Krimiserie „Tatort“ ein Stelldichein. Manche Anekdote wurde zum Besten gegeben. Aber es konnte nicht genau herausgefunden werden, warum der Kollege von Kommissar Ehrlicher aus Leipzig nun Kain hieß und dazu noch nicht mal einen Vornamen hatte.

Eines wurde aber klar – Kain ist ein biblischer Name. Der Kain in der Bibel war kein Kommissar, sondern ein Mörder. Ich weiß nicht, ob Reinhard May bibelfest ist und daher sein Lied geschrieben hat „Der Mörder ist immer der Gärtner“. Aber der erste Mörder der Menschheitsgeschichte war mit Ackerbau beschäftigt, war also im weitesten Sinn Gärtner.

Nach dem Mord an seinem Bruder bekam Kain Angst und konnte nur durch das Kainszeichen vor möglichen Racheakten geschützt werden. Dieses Kainszeichen wurde ihm von Gott selbst angebracht und sollte ihn schützen und nicht zum Mörder abstempeln.

„Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände.“ 1. Mose 4,15

Das Kainszeichen wird für den Mörder zur Überlebenshilfe und beinhaltet daher auch die Chance zur Besinnung und zur Umkehr.

Hätten Sie’s gewusst?

Mit dieser Serie geht es in loser Folge weiter, denn es gibt noch viele Redewendungen und Begriffe, bei denen uns eher selten klar ist, dass wir biblische Begriffe verwenden.

Wir möchten Sie einladen, die Geschichte von Kain und Abel in der Bibel nachzulesen. Sie finden Sie im 1. Buch Mose im Alten Testament.

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