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„Sack und Asche"

Wie bitte, das steht in der Bibel?

Worte aus der Bibel haben unseren Wortschatz geprägt. Wenn all diese Begriffe und Redewendungen in unserer Sprache fehlen würden, dann würden uns so manches Mal die Worte fehlen. In dieser Serie stellen wir Ihnen Redewendungen aus der Bibel vor.

„Ich sehe aus wie in Sack und Asche!“, klagt jemand, der keine passende Garderobe hat. Andererseits kommt der Bittsteller mit dem Worten „Asche auf mein Haupt, ich komme in Sack und Asche,“ um damit deutlich zu machen wie ernst es ihm ist.

Sack und Asche. Woher kommt eigentlich dieser Ausdruck?

Die Israeliten zogen ein sackartiges Leinengewand an, um ihre Trauer oder ihre Buße und Reue deutlich zu machen. Als Jona der Stadt Ninive das Gericht Gottes ankündigte, zog sich der König von Ninive einen Sack an und setzte sich in die Asche. Damit wollte er unmissverständlich ausdrücken, dass er seine Fehler bereute. „Gott sah, dass die Menschen von ihren falschen Wegen umkehrten. Da taten sie ihm leid, und er ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.“ (Jona 3, 10)

Der Buß- und Bettag ist ein evangelischer Gedenktag in Deutschland, der heute nur noch in Sachsen ein gesetzlicher Feiertag ist. Dennoch ist es für jeden wichtig, sich seine Fehler bewusst zu machen und um Vergebung zu bitten.

Wir möchten Sie einladen, das spannende Buch Esther zu lesen. Dort findet sich der Begriff „Sack und Asche“ im Kapitel vier Vers drei.

Major Alfred Preuß

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