Obdachlosenhilfe der Heilsarmee

Lebenswichtige Hilfe für obdachlose Menschen in Deutschland

In der kalten Jahreszeit ist die Arbeit der Heilsarmee für Obdachlose wichtiger denn je. Noch mehr Mittellose besuchen dann unsere Angebote, wo sie heiße Getränke und Suppe oder einen Notschlafplatz erhalten. Für Obdachlose geht es während der Wintermonate im wahrsten Sinne des Wortes nur ums Überleben. Die Heilsarmee kämpft an ihrer Seite.

Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!“

Jesaja 58,7, Die Bibel

Beispiele unserer Arbeit

Auf Kältestreife in Dresden

Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, begibt sich ein Team der Heilsarmee in Dresden in den Abendstunden auf „Kältestreife“. Bis nach Mitternacht sind die Helfer dann unterwegs, um Obdachlose zu suchen, ihnen warme Getränke, Suppe und Schlafsäcke zu bringen und mit ihnen zu reden.

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In Köln und vielen anderen Städten begibt sich die Heilsarmee bei Tag und bei Nacht auf die Straße, um Menschen ohne Obdach mit Lebensnotwendigem zu versorgen.

Zuflucht für Kölner Obdachlose im Winter

Die Heilsarmee in Köln bietet in ihrem Gemeindesaal bis zu 20 Obdachlosen ein Zuhause auf Zeit – mit warmen Schlafplätzen und Mahlzeiten. Die Mitarbeiter führen hier häufig intensive Gespräche und können manchen Besucher in die professionelle Heilsarmee-Wohnungsloseneinrichtung vor Ort vermitteln.

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Auch Haareschneiden gehört zum Angebot der Heilsarmee auf St.Pauli. Foto mit freundlicher Genehmigung von HAMBURGER MORGENPOST/Florian Quandt
Foto: Hamburger MOPO/Florian Quandt

Hamburg: Obdachlosenhilfe auf dem Kiez

Im Ham­burger Stadt­teil St. Pauli gehört die Heilsarmee zum festen Er­schei­nungs­bild. Mit­ten im Kiez unterhält sie eine Be­geg­nungs­stät­te. Obdachlose und andere bedürftige Menschen erhalten hier warme Mahlzeiten, sau­bere Kleidung oder einen neuen Haarschnitt und finden ein offenes Ohr.

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Von Obdachlosigkeit gezeichnete Hände

Erfahrungsbericht: „So dreckig geht's dir nicht, dass du zur Heilsarmee gehst.“

Eduard S. war obdachlos. Der 57-Jährige schlief auf Parkbänken und wühlte in Mülltonnen nach Essen. Und jeden Morgen war da die Sorge: „Woher kriege ich das Bier für den Tag?“ Dann wagte er einen Schritt, der sein Leben verändern sollte. Hier erzählt der Münchner die Geschichte von seinem Fall und Neubeginn.

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Marie Luise Schröder: „Wir schicken niemanden einfach so weg“

Notbetten in Nürnberg – „Wir schicken niemanden weg“

Interview mit Marie Luise Schröder, Leiterin des Sozialwerk Nürnberg: „Jeder Mensch verdient einen würdevollen Umgang und Respekt. Egal, ob er oder sie auch mal streng riecht oder die Umgangsformen rauer sind. Wir wollen unseren Gästen zeigen: Du bist genauso wertvoll wie jeder andere Mensch auch.“

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Seargant Siegrid Fischer leitet das Café Treffpunkt seit über 20 Jahren.

„Café Treffpunkt“: Begegnungsstätte und Wärmestube in Berlin-Prenzlauer Berg

Was drei Monate nach der deutschen Wiedervereinigung als kleine Initiative begann, hat sich in über zwanzig Jahren zu einer nicht mehr wegzudenkenden sozialen Arbeit entwickelt, die täglich von durchschnittlich 80 Besuchern in Anspruch genommen wird.

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Gerald Dueck von der Heilsarmee in Meissen: „Die Leute auf der Straße sind meine Leute.“ Foto: Claudia Hübschmann
Foto: Claudia Hübschmann

„Die Leute auf der Straße sind meine Leute.“

In Meißen haben der Kanadier Gerald Dueck und seine Frau Blanca ein Begegnungszentrum der Heilsarmee aufgebaut. Es gibt viele, denen sie in den letzten Jahren geholfen haben – mit Rat, Anerkennung, einer Aufgabe. Oder auch dabei, sich von der Alkohol- und Drogensucht zu befreien.

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Beratung für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Ziel ist es, eine Unterkunft zu gewährleisten sowie weitere geeignete Hilfen zu ermitteln und einzuleiten.

Professionelle Hilfe für Wohnungslose in den Sozialeinrichtungen der Heilsarmee

In 40 Sozialeinrichtungen kümmert sich die Heilsarmee in Deutschland um Einzelne, die mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen haben. Beispielsweise bietet sie Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, Unterkunft und Beratung – in Kooperation mit lokalen Behörden.

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Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende obdachlosen Menschen!

Wir benötigen Ihre Spende beispielsweise für Schlafsäcke, Mahlzeiten in unseren Tagestreffs und Nachtcafés, für die Kältestreifen und die Suppen, den Kaffee und das Benzin der Einsatzwagen. Jeder Beitrag hilft uns zu helfen!

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