Die Geschichte der Heilsarmee in Deutschland

Seit 1886 engagiert sich die Heilsarmee in Deutschland für Menschen in Not. Sie schaut dabei auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Schwierige Anfangsjahre gefolgt von einem rapiden Wachstum in den 1920er-Jahren. Verfolgung und Unterdrückung im Dritten Reich und ein mühsamer Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Verbot der Heilsarmee in der DDR, Jahre der Konsolidierung, der Fall der Mauer mit neuen Möglichkeiten in Ostdeutschland sowie zuletzt eine neue Aufbruchstimmung.

In über 125 Jahren hat die Heilsarmee in Deutschland einen reichen Schatz an Erfahrungen gesammelt, für den wir sehr dankbar sind und den wir nun für unseren Weg in die Zukunft nutzen ...

2016

Die Heilsarmee weltweit ...

... ist in 128 Ländern und 175 Sprachen aktiv, hat 24.888 ordinierte, hauptamtliche Offiziere, 1.130.400 Heilssoldaten und 104.796 Mitarbeiter. Lesen Sie unter nachfolgendem Link weitere Zahlen und Fakten zum Wirken der Heilsarmee.

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2015

150 Jahre Heilsarmee

Im Jahr 2015 ist die internationale Heilsarmee 150 Jahre alt geworden. Das Jubiläum haben wir mit einem Kongress in der Londoner O2-Arena gefeiert.

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Seit 2011

Vision 2030 – Der Mensch im Mittelpunkt

Mit der Zukunft beschäftigt sich insbesondere die „Vision 2030“. Ein Papier, das mit konkreten Zielen für unsere Gemeinden, sozialen Dienste und die Verwaltung sicherstellen soll, dass die Heilsarmee zeitgemäß, stark und effektiv den Herausforderungen der nächsten 20 Jahre begegnet.

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1990

Wiederaufnahme der Aktivitäten in Ostdeutschland

Maueröffnung und Getränke ausgabe der Heilsarmee
Im März 1990 wurde die Heilsarmee wieder in der ehemaligen DDR zugelassen. Im gleichen Jahr, wenige Monate vor der Deutschen Wiedervereinigung, eröffnete die damalige Generalin Eva Burrows am 16. Juni in Leipzig das erste Korps.

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1961

Die Heilsarmee in der DDR

Heilsarmee Musiker am Checkpoint Charlie
In der ehemaligen DDR durften nach dem Mauerbau 1961 keine Versammlungen mehr von der Heilsarmee durchgeführt werden. Das Nationale Hauptquartier der Heilsarmee wurde von Berlin nach Köln verlegt.

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1940

Die Heilsarmee während des Nationalsozialismus

In der Zeit des Nationalsozialismus war die Tätigkeit der Heilsarmee von 1940 bis 1945 vielerorts ohne Angabe von Gründen in der Öffentlichkeit untersagt.

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1912

Das Vermächtnis des William Booth

William Booth am Schreiben, Royal Albert Hall
"Solange Frauen weinen, wie sie es jetzt tun ...– will ich kämpfen; solange Kinder Hunger leiden müssen, wie sie es jetzt tun – will ich kämpfen; solange Menschen ins Gefängnis müssen, rein und raus, rein und raus – will ich kämpfen ..."

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1897

Aufnahme der sozialen Arbeit in Deutschland

Weihnachtsbescherung in Berlin
Mit der Eröffnung des ersten Mädchenheims in Berlin am 19. November 1897 begann offiziell die soziale Tätigkeit der Heilsarmee in Deutschland, die sich anschließend im ganzen Land ausbreitete. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Heilssoldaten eine bekannte Erscheinung im Straßenbild der Großstädte.

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1886

Start der Heilsarmee in Deutschland

Das erste Hauptquartier in Deutschland, in Stuttgart.
1886 begann Fritz Schaaff in Stuttgart mit der Pionierarbeit der Heilsarmee in Deutschland. Nach anfänglichen Schwierigkeiten breitete sich die Armee bald aus. 1894 arbeiteten bereits 84 Heilsarmeeoffiziere in 24 Korps/Gemeinden und am Nationalen Hauptquartier (Hauptverwaltung) in Stuttgart.

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1878

Einführung des Namens "Heilsarmee" und der Uniformen

Die Uniform, 1890
Um ihre Arbeit effektiver durchführen zu können, bedurfte es einer straff organisierten Bewegung. Darum nahm die Missionsbewegung nach und nach eine militärische Struktur an. 1878 erhielt sie schließlich ihren Namen "Die Heilsarmee".

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1865

Gründung der Heilsarmee

William Booth, Gründer der Heilsarmee
Der Gründer der Heilsarmee, William Booth (1829–1912) sah sich bereits in seiner Kindheit mit Armut konfrontiert. Die erschütternde soziale und seelische Not seiner Mitmenschen berührte ihn tief. Um Ihnen zu helfen, erkannte Booth schon früh: Die Kirche muss zu den Leuten gehen!

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