„Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!“

Obdachlos zu sein, ist ein schweres Schicksal. Häufig begegnen uns die Menschen, die auf der Straße leben, im ersten Moment misstrauisch und voller Scham – zu oft sind sie bereits auf Ablehnung gestoßen. Vielleicht fällt es ihnen auch deshalb nicht immer leicht, Notunterkünfte aufzusuchen und Hilfe anzunehmen.

In den Gemeinden der Heilsarmee werden die betroffenen Menschen nach dem Vorbild Jesu angenommen. Jeder Mensch ist es wert, geachtet und geliebt zu werden, unabhängig von seiner Herkunft oder seiner Vergangenheit. Gerade deshalb kümmern sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden um diejenigen, die durch das soziale Raster unserer Gesellschaft fallen, die „ganz unten“ stehen und sonst niemanden mehr haben.

Das ist auch der Grund für das Vertrauen, welches uns die Obdachlosen und armen Menschen entgegenbringen. In den Gesprächen in unseren Einrichtungen, in den Tagestreffs, an den Einsatzwagen, auf der Kältestreife und im Nachtcafé geben wir den Hilfesuchenden nicht nur Essen und Wärme, sondern etwas viel Wertvolleres – Hoffnung!

Beispiele unserer Arbeit

Kalte Nächte, blanke Not

Auf Kältestreife in Dresden

Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, begibt sich ein Team der Heilsarmee in Dresden in den Abendstunden auf „Kältestreife“. Bis nach Mitternacht sind die Helfer dann unterwegs, um Obdachlose zu suchen, ihnen warme Getränke, Suppe und Schlafsäcke zu bringen und mit ihnen zu reden.

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Auch Haareschneiden gehört zum Angebot der Heilsarmee auf St.Pauli. Foto mit freundlicher Genehmigung von HAMBURGER MORGENPOST/Florian Quandt
Foto: Hamburger MOPO/Florian Quandt
Wo jeder willkommen ist

Tagestreffs und Begegnungsstätten

Die Heilsarmee bietet Orte, an denen insbesondere bedürftige Menschen angenommen sind. In unseren Tagestreffs, Sozialcafés und anderen Begegnungsstätten sind alle Menschen willkommen. Sie erhalten hier Hilfe und finden einen geschützten Raum.

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Menschen erhalten am Einsatzwagen der Heilsarmee eine warme Mahlzeit.
Vier Reifen für ein Halleluja

Die Einsatzwagen der Heilsarmee

Mit mobilen Suppenküchen und Kältemobilen versorgt die Heilsarmee Bedürftige, die sich auf der Straße durch­schla­gen müs­sen. Zu­gleich sind die Einsatz­wagen für diese Men­schen eine wichtige Anlaufstelle, an der sie ü­ber ihre Sorgen und Nöte sprechen können.

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Weihnachten bei der Heilsarmee

Geborgenheit und Trost für Menschen in Not

Für bedürftige und allein lebende Menschen sind die Weihnachtstage häufig eine be­son­ders schwie­rige Zeit. In ganz Deutsch­land or­ga­ni­sieren die Ge­mein­den und Sozial­ein­rich­tungen der Heilsarmee darum liebevoll ge­stal­te­te Weihnachtsfeiern für diese Personen.

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Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende obdachlosen Menschen!

Wir benötigen Ihre Spende beispielsweise für Schlafsäcke, Mahlzeiten in unseren Tagestreffs und Nachtcafés, für die Kältestreifen und die Suppen, den Kaffee und das Benzin der Einsatzwagen. Jeder Beitrag hilft uns zu helfen!
Von Obdachlosigkeit gezeichnete Hände
Persönlicher Erfahrungsbericht

„So dreckig geht's dir nicht, dass du zur Heilsarmee gehst.“

Eduard S. war obdachlos. Der 57-Jährige schlief auf Parkbänken und wühlte in Mülltonnen nach Essen. Und jeden Morgen war da die Sorge: „Woher kriege ich das Bier für den Tag?“ Dann wagte er einen Schritt, der sein Leben verändern sollte. Hier erzählt der Münchner die Geschichte von seinem Fall und Neubeginn.

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Marie Luise Schröder: „Wir schicken niemanden einfach so weg“
Notbetten in Nürnberg

„Wir schicken niemanden weg“

Interview mit Marie Luise Schröder, über ihre Erfahrungen als vormalige Leiterin des Sozialwerk Nürnberg: „Jeder Mensch verdient einen würdevollen Umgang und Respekt. Egal, ob er oder sie auch mal streng riecht oder die Umgangsformen rauer sind. Wir wollen unseren Gästen zeigen: Du bist genauso wertvoll wie jeder andere Mensch auch.“

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Sieben Tipps (Video)

Wie kann ich Obdachlosen helfen?

Wenn die Temperaturen sinken, es nasskalt und frostig wird, beginnt für Wohnungslose die härteste Jahreszeit. Dann ist Hilfsbereitschaft besonders wichtig. Doch viele fragen sich: „Was kann ich tun, um zu helfen?“ In diesem Video geben wir einige Tipps dazu.

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Beratung für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Ziel ist es, eine Unterkunft zu gewährleisten sowie weitere geeignete Hilfen zu ermitteln und einzuleiten.
Professionelle Hilfe für Wohnungslose

Die Sozialeinrichtungen der Heilsarmee

In 18 Sozialeinrichtungen und 11 angegliederten Angeboten kümmert sich die Heilsarmee in Deutschland um Einzelne, die mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen haben. Beispielsweise bietet sie Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, Unterkunft und Beratung – in Kooperation mit lokalen Behörden.

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Die Zahl der Wohnungslosen steigt rapide. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslose (BAG W) waren 2018 rund 678.000 Menschen ohne Wohnung. Die meisten leben in Notquartieren. Schlimmer ergeht es denjenigen, die obdachlos auf der Straße leben. Fachleute gehen davon aus, dass die Zahl der Betroffenen durch die Corona-Krise weiter steigt.

Mit professionellen Einrichtungen, engagierten Gemeinden und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern hilft die Heilsarmee, die überlebensnotwendige Versorgung von obdachlosen Menschen mit Lebensmitteln, Notschlafstellen, Kleidung, Schlafsäcken oder einer warmen Suppe sicherzustellen.

Auch Sie können helfen. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, Essen, Wärme und Hoffnung zu schenken!

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