Begegnungstätten der Heilsarmee

Anlaufstellen für die Ärmsten

Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut oder sind von ihr bedroht. Die Auswirkungen sind erheblich: Mangelernährung, hohe Anfälligkeit für Krankheiten, soziale Ausgrenzung und Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten Folgen.

Die Heilsarmee tut, was sie kann, um diesen Menschen beizustehen. Unsere Begegnungsstätten, Suppenküchen und Kleiderkammern helfen ihnen, sich mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Und durch Beratungsangebote, persönliche Gespräche und Seelsorge gelingt es uns immer wieder, bessere Lebensperspektiven zu vermitteln.

Beispiele unserer Arbeit

Auch Haareschneiden gehört zum Angebot der Heilsarmee auf St.Pauli. Foto mit freundlicher Genehmigung von HAMBURGER MORGENPOST/Florian Quandt

Hamburg: Hilfe für Menschen in Not

In unserer Begeg­nungs­stät­te auf St. Pauli kümmern wir uns um ob­dach­lo­se und andere be­dür­ftige Men­schen. Hier erhal­ten sie das Dring­lichs­te, um ein Leben in Würde zu füh­ren: Essen, Klei­dung, eine warme Dusche, mal einen neuen Haar­schnitt – und immer An­nah­me, Wert­schätzung und Gemeinschaft.

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Durchschnittlich 40 Gäste besuchen die Essensausgabe der Heilsarmee in Hannover. Foto: André Wirsig

Essens- und Kleiderausgabe in Hannover

Jede Woche orga­ni­siert unsere Ge­mein­de in Han­nover eine Essens- und Klei­der­aus­gabe. Die Heilsarmee ver­sorgt dort durch­schnitt­lich 40 Gäste: Ob­dach­lose, Kran­ke, Al­lein­steh­en­de und viele Se­ni­o­ren, die mit ihrem Geld haushalten müssen.

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Seargant Siegrid Fischer leitet das Café Treffpunkt seit über 20 Jahren.

„Café Treffpunkt“: Begegnungsstätte in Berlin-Prenzlauer Berg

Was drei Mo­na­te nach der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung als klei­ne Ini­ti­a­ti­ve begann, hat sich in über zwan­zig Jah­ren zu ei­ner nicht mehr weg­zu­den­ken­den sozi­alen Ar­beit ent­wickelt, die täg­lich von durch­schnitt­lich 80 Be­su­chern in Anspruch genommen wird.

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Bis zu 70 Gäste besuchen täglich das Sozialcafé der Heilsarmee in Bielefeld: Viele Hartz-IV-Empfänger, Obdachlose und Suchtkranke sind darunter. Foto: André Wirsig

„Open Heart“ – Café mit Herz in Bielefeld

„Open Heart“ heißt das Begeg­nungs­café in Bielefeld, das die Heilsarmee für Men­schen in sozialen Not­lagen be­treibt. „Das Café gibt es seit 2005 – seit es Hartz IV gibt“, sagt Ge­mein­de­lei­ter Michael Geymeier. „Es ist eine Ant­wort auf die Pro­ble­me der Men­schen, die in Armut und Per­spek­tivlosigkeit abrutschen.“

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Begegnungscafé „Insel“ in Freiburg

In Freiburg unterhält die Heilsarmee für obdachlose und andere bedürftige Menschen das Begegnungscafé „Insel“. Annahme, Wertschätzung, Ermutigung, Gemeinschaft – das suchen und erfahren die Gäste des Cafés.

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